Longieren

Bei der Longenarbeit handelt es sich um ein systematisch aufgebautes Trainingskonzept mit dem Ziel, das Pferd in seinen Bewegungsabläufen zu verbessern und in seiner Oberlinie zu dehnen. Es ist kein unkontrolliertes Herumlaufen im Kreis mit dem Ziel dem Pferd Bewegung zu verschaffen.

Ziel jeder Longenarbeit ist es, das Pferd durch ein schwungvolles, taktreines Tretenlassen zu einer losgelassenen Dehnungshaltung nach vorwärts-abwärts zu bringen, damit die Muskulatur ihr Maximum an Elastizität erreichen kann.

Ausrüstung

Aurum_Kappzaum_Longieren
  • Gut sitzender Kappzaum
  • Longe ca. 8 m lang
  • Bogen- bzw. Fahrpeitsche 1,2 m – 1,4 m lang
  • Roundpen oder besser:
  • Abgesteckter Longierzirkel mit 11 m Durchmesser
  • Stabiles Schuhwerk, Handschuhe

Ich lehne beim Longieren den Einsatz von Hilfszügeln ab. Meine Longierausbildung habe ich sowohl von der FN (Longierabzeichen IV) als auch – was viel wichtiger ist – von Herrn Klaus Schöneich (www.arr.de) erfahren. Ich war über mehrere Jahre hinweg auf zahlreichen Seminaren bei ihm mit allen drei Pferden. Meine Einstellung zum Longieren ist auch mit dem Longenkurs von Babette Teschen vergleichbar.

Insofern wird der ungeübte Pferdebesitzer und das noch nicht oder bisher falsch longierte Pferd am Boden mit Stellungs- und Biegearbeit vorbereitet. Dabei geht der Mensch dicht am Pferd und erst im Laufe der Zeit wird auf Abstand longiert. Dies garantiert ein stressfreies Training für Beide.

Aurum_Fhren_in_Stellung

 

Der dreijährige Barockpinto Cisco (links) und der 4jährige Merlin (rechts) beim Longieren als Vorbereitung aufs Anreiten.

Barockpinto Cisco

Merlin