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Erfahrungsberichte

Nina sagt:

Beim Anreiten meines Pferdes kam ich nicht weiter. Ich benötigte kompetente Hilfe. Zudem wünschte ich mir eine Alternative zur FN-Ausbildung – vielleicht eine altkalifornische Westernausbildung à laPenquitt oder Légèreté? Ich fand einen wirklich guten Ausbilder, der wunschgemäß und alternativ zur FN mit dem Pferd arbeitete und mir hilfreiches Wissen vermittelte. Aber ich wünschte mir mehr Empathie, insbesondere bezüglich meiner Ängste mein Jungpferd anzureiten. Bei meiner erneuten Suche fand ich Henriettes Internetseite: Légèreté und Westerntrainer C! Ich rief an und komplikationslos vereinbarten wir einen Termin. Meine beiden Freundinnen suchten nach einem Légèreté-Reitlehrer und waren auch mit von der Partie.

Nina_auf_MorlaMeine Erwartungen waren hoch und wurden absolut erfüllt. Henriette hat ein fundiertes und komplexes Fachwissen und ist in der Lage dies verständlich zu vermitteln ohne zu überfordern. Bei Lernprozessen berücksichtigt sie sowohl das Pferd als auch den Menschen und deren individuelle Bedürfnisse und Fähigkeiten. Ihre Kommunikation ist dabei authentisch und direkt. Henriette ist ein empathischer Mensch, ich fühle mich verstanden und gut aufgehoben. Die Atmosphäre der Lerneinheiten ist angenehm, selbst die Pferde sind entspannter und konzentrierter, Henriette ist einfach ein echter Pferdemensch. Ich freue mich immer auf Ihren Unterricht.

Henriettes Ausbildung zielt auf ein fein gerittenes Pferd nach den Lehren der Baucheristen bzw. Racinet. Für mich ist das perspektivisch interessant, aber bislang reite ich mein Pferd noch nicht. Für mich war und ist Henriettes Ausbildung über Bodenarbeit, Desensibilisierung und richtiges Longieren ohne Hilfszügel mein Weg. Ich werde optimal gefordert und gefördert: Wir machen in kurzer Zeit große Fortschritte, ich habe immer wieder Aha-Momente und Erfolgserlebnisse. Als Henriette kam, hatte ich schon nicht mehr geglaubt mein Pferd könnte jemals zum Reitpferd werden – nach wenigen Monaten mit Henriette und fleißigem Üben meinerseits saß bereits ein Reiter auf meinem unterdessen gelassenen und zufriedeneren Pferd.

Abschließend kann ich nur sagen, ich hätte keine/n Bessere/n finden können als Henriette – sowohl für mein Pferd, als auch für mich.

Nina, Mühlenbeck bei Berlin, 28. April 2010

 

Nadine schreibt:

Ich habe Henni im Oktober 2000 kennen gelernt. Ich war gerade mit meinem neuen Pferd in einen neuen Stall gewechselt und wie sich bald herausstellte, hatten wir die gleiche Reitlehrerin. Es faszinierte mich von Anfang an, mit welcher Motivation und Zielstrebigkeit Henni Probleme löst – immer zugunsten des jeweiligen Pferdes und nie nach Schema F. Wir freundeten uns schnell an und aufgrund von erheblichen Differenzen mit meiner Reitlehrerin ließ ich mich fortan von Henni schulen.

Mein damaliges Reitpferd El Pálido war leider viel krank und nicht wirklich dauerhaft einsatzbereit, so dass Unterricht nur unregelmäßig erfolgen konnte.

Im April 2007 habe ich dann einen älteren Schimmelwallach von einer Freundin übernommen. Ultimo war zu dem Zeitpunkt 24 Jahre alt, sehr dominant und durch 3 Jahre mehr oder weniger rumstehen auch relativ unbemuskelt. Er wurde früher klassisch FN geritten und viel gesprungen. Im Gelände war er kaum zu bändigen, tanzte nur herum, stieg sogar. Auf dem Platz lief er zwar fleißig vorwärts, allerdings immer mit hohem Kopf und herausgedrücktem Unterhals. Meine Freundin gab auch zu, ihn mit viel zu harter Hand geritten zu haben. Ich nahm an, dass mit diesem alten Pferd nur noch nette ruhige Geländeritte möglich wären und wollte dafür die Meinung und etwas Hilfestellung wegen der Problematik im Gelände von Henni haben.

Tja, es kommt alles anders als man denkt! Henni war schon in der ersten Stunde begeistert von Uli. So extrem bemüht, es dem Reiter Recht zu machen und ihm zu gefallen – trotz der krummen Vorderbeine und es Alters. Uli begriff sehr schnell, was wir von ihm wollten und wir kam gut voran. Mittlerweile ist Uli 26 – 27 Jahre alt und bis auf die Arthrose und bei Hitze leichten Kreislaufproblemen fit. Er wird täglich geritten – immer so, wie er kann und möchte. Henni und ich sind sehr verblüfft und stolz, wie sehr Uli sich gewandelt hat.

Was ich an Henni unwahrscheinlich schätze, ist dass sie jeden – Mensch oder Tier – so nimmt wie er ist und dann versucht das Beste herauszukitzeln. In meinem Fall ist es meine körperliche Einschränkung. Völlig kaputtes rechtes Knie, teilweise zur Hilfengebung nicht einsetzbar, Bandscheibenvorfall und leichtes Übergewicht. Bei meinen Pferden ist es die körperliche Einschränkung durch Fehlstellung der Vorderbeine bei Uli und die verletzte Seele bei El Pálido durch Misshandlungen in Spanien. Meine Ponys sind zwar soweit gesund, aber auch auf ihre speziellen Eigenheiten geht Henni liebevoll konsequent mit immer neuen Ideen ein.

Ich höre nie solche Dinge wie – Du bist zu unbeweglich, zu dick, kapierst das ja eh nicht, dann ist reiten wohl nichts für Dich, kauf Dir ein „anständiges“ Pferd. Durch solche Bemerkungen von anderen Reitlehrern bin ich lange Zeit ein Unterrichtsmuffel gewesen, erst mit Henni kam der Spaß zurück. Heute freue ich mich auf jede Stunde und Uli und ich verlassen den Reitplatz immer mit einem Erfolgserlebnis.

Wer sich reiterlich schulen, aber trotzdem Spaß haben möchte – für sich und sein Pferd – ist bei Henni goldrichtig.

Henni unterrichtet auch gern „schiefe“ Freizeitreiter mit „krummen“ Pferden und Ponys und freut sich dann tierisch mit dem Schüler, wenn er irgendwann strahlend korrekt auf einem perfekt bemuskelten, in schöner Selbsthaltung gehendem zufriedenem Pferd sitzt.

Summt, Juli 2010

 

Elli schreibt:


Elli auf JollerHenni unterricht mein Pferd Jolly Jumper und mich seit
ca. einem Jahr. Vorher waren wir nur im Gelände
unterwegs, an unserem vorigen Stall gab es keinen
Reitplatz und keine Halle.

Seit Hennis Unterricht geht's mit unserer Dressur-
reiterkarriere steil bergauf! Anfangs hatte mein
Pferd große Balanceprobleme -- durch das Gelände-
reiten kannte er einfach keine Gymnastizierung,
keine Biegung, er kannte nur vorwärts (wahlweise
langsam, schnell, mittelschnell und ganz schnell).
Mittlerweile haben wir beide enorme Fortschritte gemacht. Die Arbeit auf dem Platz
macht meinem Pferd und mir sehr großen Spaß. Wir lernen beide zusammen, darum
dauert bei uns alles seine Zeit.

Henni kommt mittlerweile fast jede Woche zu uns. Was ich an ihr mag?
Ganz einfach -- Wenn ich mal wieder am Verzweifeln bin weil dieses oder
jenes nicht so klappt wie ichs gern hätte zeigt sie mir verständlich
die Lösung. Wenn`s so immer noch nicht klappt, versuchen wir halt einen
anderen Weg -- und am Ende der Stunde sind wir meist beide, Henni und
ich, mit dem Ergebnis zufrieden. Jolly ist kein einfaches Pferd. Zwar
ist er durch fast nichts aus der Ruhe zu bringen, aber einige Lektionen
fallen ihm aufgrund seines Exterieurs einfach sehr schwer. Es ist
fast schon eine Kunst ihn zu motivieren, sein Bestes zu geben. Wir
arbeiten immer noch an den Grundlagen. Aber Henni gibt nicht auf, auch
wenn ich manchmal der Meinung bin wir kriegen das mit dem Schulterherein
rechtsrum niemals hin.
Danke, Henni!

 

Katja schreibt:

Gerne möchte ich hier meine drei Jahre positive Unterrichtserfahrungen Preis
geben. Ich reite einen Araber-Mix namens Neppi. Er war das Pferd von Henni,
ich war damals Reitbeteiligung und Reitschüler. Ich muss sagen das Pferd ist nicht
der einfachste Partner für den Anfang gewesen, wenn man wenig Erfahrungen
und Durchsetzungsvermögen besitzt. Das haben wir aber mit regelmäßigem
Unterricht gut hin bekommen. Er wurde von Henni klassisch-französisch
ausgebildet, beherrscht bestens Seitengänge in allen Gangarten und ist
eine Augenweide wenn er von ihr geritten wird. Er bewegt sich so grazil und
bewusst, dass man meinen könnte er tanzt. Und genau mit diesem Bild vor
Augen, lernen und reiten meine Reitbeteiligung und ich Neppi. Wir arbeiten
das Pferd mit demselben Interesse, sprechen uns ab und haben regelmäßig
Unterricht, der immer ausgewertet und nachträglich auf Neppi geübt und
umgesetzt wird.

Ganz am Anfang haben wir mit dem Lockern des Unterkiefers begonnen
mittlerweile reiten wir in hoher Aufrichtung den gemessenen Schritt,
Schulterherein, Traversalen und wir sind noch lange nicht am Ende. Es gibt
noch so viele Dinge auf die wir uns freuen, das Ziel von Nadja und mir ist
zum Beispiel Neppi kontrolliert zu piaffieren und die Levade aus ihm
raus zu kitzeln ;-) Vom Boden klappt es schon sehr gut.

Da wir drei der Meinung sind Neppis Potenzial sei trotz des Alters noch
lange nicht erschöpft, werden wir auch weiterhin zusammen arbeiten und viele
schöne, schweißtreibende, witzige und erfolgreiche Unterrichtsstunden
erleben. Auch wenn es in unseren Augen als Schüler manchmal aussichtslos
scheint, hat Henni die richtige Herangehensweise um uns weiter zu
bringen. Und am Ende gehen wir meist mit einem Lächeln und einem Aha-Effekt
vom Pferd.

Mühlenbeck im Jahr 2009

Bilder von Neppi, Katja und Nadja hier

 

Conni schreibt:

 

Seit nunmehr 1 ½ Jahren haben Napoleon, mein 5 jähriger Haflingerwallach, und ich Unterricht bei Henni.

Conni und Haflinger

Ich weiß nicht, was aus meinem Pony geworden wäre, hätten wir nicht bei Henni Unterricht genommen. Als Henni zu uns kam, steckten wir in einer festgefahrenen, problematischen Situation.

Napi war zu dem Zeitpunkt ein „stures Pony“ und es gab sogar die ein oder andere gefährliche Situation. Obwohl er z.B. das Longieren kannte, war das nunmehr unmöglich. Man bekam ihn einfach nicht mehr auf den Zirkel. Von einigen als unbelehrbares und störrisches Pony verschrien und von mir und den verschiedenen Lehrmethoden anderer unter Druck gesetzt, wurde Napi sogar aggressiv und wir waren beide überfordert.

Henni fand gleich den Draht zu Napi und konnte sich schnell auf ihn einstellen. Mit ihrer ruhigen und sensiblen Art nahm sie Napi den Druck und löste die Stresssituation schnell auf. Mit liebevoller Konsequenz rahmte sie den recht dominanten Napi in seine Grenzen, so dass er auch die nötige Sicherheit aufbauen konnte. Napi wurde „verstanden“ und entwickelte sich zu einem gelehrigen Pony, dass Spaß an dem Training hatte.

Im Vordergrund steht bei ihr immer eine feine Hilfengebung und ich entdeckte, wie sensibel mein Pony auf Hilfen reagiert. Schon nach einigen Stunden konnten wir das erste Longieren genießen. Nach fundierter Bodenarbeit waren wir auf das Anreiten gut vorbereitet und es zeigt sich immer wieder, dass wir auch unter dem Sattel davon profitieren.

Henni leistet jedoch auch volle Arbeit an mir. Unsere Stunden sind angereichert mit vielen hilfreichen Tipps und Tricks. Vor allem aber meine körperliche Einschränkungen und Ängstlichkeit hat Henni immer besonderes berücksichtigt, so dass ich stets eine Alternative habe, sollte mal das ein oder andere mir schwer fallen. Mit ihrem herzlichen Humor und gutem kritischen Blick, gehen Napi und ich immer stolz und zufrieden aus der Stunde, die wir mit einem schönen Ergebnis abgeschlossen haben.

Wir sind beide Anfänger und haben noch viel vor uns, aber Napi und ich haben auch schon einen großen Schritt für uns beide erreicht. Wir freuen uns auf mehr!

Oranienburg im Jahr 2009

 

Dagmar schreibt: 

Kennen gelernt habe ich Henriette durch Conni, welche von ihrer “Arbeitsweise” schwärmte. Zuvor hatte ich stets ein gespaltenes Verhältnis zu Trainern / Reitlehrern. Viele, die ich erlebte, hätte ich nicht mal in die Nähe meiner Pferde gelassen. So saß dann auch irgendwie tief in mir die Angst, ein Trainer könnte meinen jungen Hengst zu hart ran nehmen und dadurch das Vertrauen dauerhaft schädigen.

Zu dem Zeitpunkt als ich Henriette das erste Mal traf, war ich in dem Dilemma, dass mein junger Araberhengst partout nicht auf der rechten Hand zu longieren war. Links hatte ich es wunderbar hinbekommen, aber rechts kam er nicht auf den Zirkel - und ich schaffte es nicht, ihm klar zu machen, was er sollte. Also dachte ich mir, schauste einfach mal bei Connis Unterricht zu und machst dir dein eigenes Bild. Und … ich war positiv überrascht.

Da Seyran sehr sensibel ist, war es mir wichtig, dass der Trainer / die Trainerin Ruhe ausstrahlt und sich auf den Charakter meines Pferdes individuell einstellt. Henriette hatte sofort einen Draht zu Seyran, so dass unser Longierproblem “Rechte Hand” nach nur einer Unterrichtsstunde gelöst war. Ich war begeistert und nehme nun regelmäßig Trainingseinheiten bei Henriette. Nach nur vier mal Unterricht in Sachen Bodenarbeit und eigenem Üben läuft Seyran nun in allen drei Gangarten auf beiden Seiten an der lockeren Longe. Am “Turn” üben wir noch - aber dass das noch nicht flutscht, liegt lediglich an mir. Da tu ich mich etwas schwer mit. Wird noch. Nichts desto trotz bin ich zuversichtlich, dass auch die letztens begonnenen Lektionen “Seitengänge” recht schnell “einstudiert” sind.

Ich bin froh, diesen Schritt getan zu haben. Henriette versteht es, mit meinem Sensibelchen umzugehen, ihn zu fordern aber nicht zu überfordern. So lernen Seyran und ich also gemeinsam und freuen uns auf die nächsten Unterrichtseinheiten.

Rehmate Ranch im Jahr 2009

 


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