Nachfolgendes gibt allein mein persönliches Empfinden wieder.
24. Juni 2010
Jedes Pferd sollte nach seinen Bedürfnissen gearbeitet werden.
Es nutzt nichts, wenn ich einen "Hans-Guck-In-Die-Luft" Araber in Aufrichtung arbeite. So ein Pferd muss erst einmal lernen in der Tiefe zu entpannen. Hier kommt mir meine Westernausbildung sehr zugute und wie glücklich ist solch ein Reiter, wenn sein Pferd das erste Mal mit tiefem Hals entspannt durch die Halle joggt...
Ebenso ist es aber kontraproduktiv ein lange vorwärts-abwärts gearbeitetes Pferd (wie heutzutage leider viele Warmblüter) mit überlasteter Vorhand noch länger in dieser Position zu arbeiten. Hier ist die Arbeit in Versammlung und Aufrichtung gefragt - das Hinterbein muss aktiviert werden zum Tragen, da es bislang überwiegend zum Schieben genutzt wurde.